FAQ Covid-19

Sie haben sich an Ihrem Arbeitsplatz mit Covid-19 infiziert

Wird eine Infizierung mit Covid-19 festgestellt, muss Ihr behandelnden Arzt eine Anzeige für eine Berufskrankheit ausfüllen.

Wenn Sie aufgrund Ihrer beruflichen Tätigkeit keinem erhöhten Ansteckungsrisiko ausgesetzt sind, müssen Sie nachweisen, dass Sie sich an Ihrem Arbeitsplatz mit Covid-19 infiziert haben.

Wenn Sie als Pflegekraft arbeiten oder wenn Sie aufgrund Ihrer beruflichen Tätigkeit einem erhöhten Ansteckungsrisiko ausgesetzt sind, müssen Sie keinen weiteren Nachweis für die Anerkennung der Berufskrankheit erbringen.

Wie ist der Unfallversicherung eine Berufskrankheit zu melden?

Der Arzt muss die Meldung bei der Unfallversicherung abgeben, sobald er einen begründeten Verdacht hat, dass eine Krankheit durch die berufliche Tätigkeit verursacht wurde. Im Falle einer Meldung übermittelt er seinem Patienten eine Kopie der Meldung.

Der Arzt muss der Unfallversicherung die Meldung mittels des Formulars „Ärztliche Anzeige bei Verdacht auf eine Berufskrankheit“ übermitteln. Er muss alle geforderten Hinweise zur Verfügung stellen, wie insbesondere die exakte medizinische Diagnose, die entsprechende Nummer der Tabelle der Berufskrankheiten und die Angabe der beruflichen Risiken, die Ursache der Krankheit sein können. Die medizinischen Dokumente, die die Krankheit bestätigen, müssen der Meldung beigelegt werden.

Der Arzt darf nur eine Krankheit pro Formular melden.

Ist Heimarbeit von der Unfallversicherung abgedeckt?

Heimarbeit ist von der Unfallversicherung abgedeckt, sofern diese durch eine Ergänzung des Arbeitsvertrages des Arbeitnehmers vereinbart wurde, und unter Einhaltung der anderen Vorschriften der großherzoglichen Regelungen vom 15. März 2016 über die allgemeine Erklärungsverpflichtung der Vereinbarung bezüglich des rechtlichen Statuts der Heimarbeit wie zwischen der Union des Entreprises Luxembourgeoises („Vereinigung Luxemburgischer Unternehmen“) einerseits und den Gewerkschaften OGB-L und LCGB, andererseits abgeschlossen.

Während der Krise wird im Falle eines Unfalls zu Hause, lediglich die Bestätigung des Arbeitgebers benötigt, dass der Arbeitnehmer zur Heimarbeit berichtigt war.

Welche Risiken sind bei der Heimarbeit abgedeckt?

Arbeitsunfälle im Rahmen der Heimarbeit sind versichert solange diese in direktem Zusammenhang mit der beruflichen Tätigkeit stehen. So gilt z.B. sich bei der Vorbereitung des Mittagsessens mit dem Messer zu schneiden nicht als Arbeitsunfall.

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